Der Vortrag zeigt einen praktischen Weg von spontanem “Vibecoding” zu verlässlichem “Agentic Engineering”.
Kernthese: Nicht der perfekte Prompt entscheidet über Qualität, sondern ein sauberes Betriebssystem für Agents im Repository. Dazu gehören klare Governance-Regeln, gezielte Tool-Orchestrierung, schlanke Skills, ein definierter Ausführungsprozess und messbare Evaluation. Wir sehen die typischen Probleme unstrukturierter Agent-Nutzung: Tool-Chaos, Scope-Drift, Halluzinationen, schlechte Nachvollziehbarkeit und unnötig große Diffs. Aus dem AgentOps-Bootstrap-Ansatz lernen wir, wie diese Risiken durch eine klare Trennung von Control Plane, Execution Plane und Evaluation Plane systematisch reduziert werden.
Der Vortrag verbindet Problem- und Lösungsperspektive zu einem umsetzbaren 45-Minuten-Blueprint: mit wenigen, wirksamen Standards statt Overhead. Im Fokus stehen “weniger, aber bessere” Tools, kurze und wartbare Skills, ein Mensch mit Vetorecht, kleine verifizierte Änderungen und ein Lernkreislauf, der Fehler in wiederverwendbare Protokolle verwandelt.
Zielbild ist ein Team-Setup, in dem Agents nicht nur schnell, sondern vor allem reproduzierbar, überprüfbar und skalierbar arbeiten. So entsteht aus einmaligen Erfolgen ein belastbares System, das über Projekte hinweg trägt.